freie sicht auf santiago de compostela © 2025, elmar stadelmann & mirjam landolt
vue libre sur santiago de compostela
un projet culturel des la fondation Pilgerkapelle Haggenegg
du samedi 26 juillet jusqu’au dimanche 14 septembre 2025
Drei Schalen mit freier Sicht aufs Meer / Badesalz aus Beifuss & Meersalz / Muschelfragmente
Pilgertasche mit Honig, Beifusssalbe, Kerze & Streichhölzer
«Beifuss unterm Fuss – die Wege werden frei»
(Volksmund, zit. nach Bächtold-Stäubli 1927–42)
Auf dem Vorplatz der Pilgerkapelle Haggenegg befanden sich drei Schalen, welche einluden, seine Füsse in einem Beifuss-Salzbad zu erfrischen. Aus der Kapelle hinaus zu den Schalen waren Muschelfragmente der Jakobsmuschel, aus Ton geformt, verstreut. Die Muscheln, die unter den Füssen zerbrechen sollen die Menschen, welche vorbeikommen an das Meer erinnern.
Im Rahmen des Kulturprojekts der Pilgerkapelle Haggenegg habe ich 50 kleine Pilgersäcklein zusammengestellt – als Wegbegleiter für Pilgernde und als Erinnerung an diesen besonderen Ort.
Gemeinsam mit meiner Mutter, Pia Landolt, habe ich die Säcklein aus handgewobenem Stoff des Klosters Au in Trachslau genäht. In jedem findest du drei kleine Gaben für deinen Weg:
Ein Glas Honig vom selben Kloster, liebevoll gesammelt von Schwester und Imkerin Benediktas Bienen.
Eine Salbe aus Beifuss, Geissenbutter und Schmalz von der Haggenegg und etwas Honigwachs, gefertigt von Katja Schibig-Schimmer, als Erinnerung an das Fussbad auf der höchsten Pilgeretappe der Schweiz.
Eine kleine Bienenwachskerze mit spanischen Streichhölzern – ein Lichtblick für den Weg nach Spanien.
★ Presse : 19. Juli Bote der Urschweiz
mirjam landolt
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